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Illustrator Frank Drechsler

Frank Drechsler in Fürther Abendsonne.

Aufgenommen von Andi Mährlein

Illustratorenporträt

Frank Drechsler wurde 1971 an der Hallerwiese in der Nachbarstadt geboren. Da er ein Stadtgrenzenkind ist, abwechselnd in Schniegling und Neupoppenreuth wohnte, in Fürth zur Schule ging, schlug schon lange ein grünes Kleeblatt in seinem Herzen. Wenn ihm die Fürther Omi einen Club-Schal strickte (den er sogar am Fürther Helene-Lange-Gymnasium trug) ging im Gegenzug der Nürnberger Opi beim „Langmann“ und später im „Schwarzen Kreuz“ in Fürth seine Geburtstage feiern.
Dieser Ostvorstadt-Opi besuchte seinen Enkel sowohl in der Veranstaltungsreihe „unArt“ im Nürnberger Komm, wie auch seine Lieblingskomödianten am Nürnberger Stadtpark ebenso wie im Fürther Berolzheimerianum.

Ende der 1980 Jahre begann Frank Drechsler mit seinem Kindergartenfreund Michael Asch (auch Neupoppenreuther) das Musik- und Comicmagazin „Kcreativ“ herauszugeben. Da sie viele regionale Zeichner, Autoren und Musiker in den Ausgaben der Zeitschrift präsentierten unterstütze sie freundlicherweise die sympathische Renate Dix vom Fürther Kulturamt. Die finanziellen Mittel investierten Asch und Drechsler beispielsweise in den „Schnelldruck Fürth“ in der Nürnberger Straße. Sowohl die „Fürther Nachrichten“ wie auch Josef Peter Kleinert – mit seinem legendären „Bretterbericht“ berichteten über die Magazin-Macher. Exklusivinterviews mit den großartigen „Throw that Beat in the Garbagecan“ (damals wohnhaft in einer WG in der Nürnberger Straße) oder auch mit dem amerikanischen Zeichner und Autor Art Spiegelman (das Interview führte damals der freie Mitarbeiter Maikel Das). Spiegelman erhielt für sein Buch „Maus“ 1992 den Pulitzer-Preis.

Zivildienst, Studium, erster Werbeagentur-Job führten Frank Drechsler von Nürnberg über Cambrai im französischen Norden und die bayerische Landeshauptstadt wieder nach Nürnberg und Fürth.
Das grüne Herz hatte Sehnsucht nach dem Kleeblatt.
9 ½ Wochen … Jahre natürlich, arbeitete er in einer Agentur in der Fürther Uferstadt, bis er beschloss sich ab 1.1.2017 – wieder – anderen Dingen zuzuwenden.
Diese Dinge waren: Stadtrundgänge in Fürth (für Geschichte für Alle e.V.), Graphik und Gestaltung von allerlei Drucksachen im eigenen Büro, Illustrationen, Zeichnungen und Ausstellungen in Fürth und Nürnberg. Parallel dazu gab es einen Cartoonistenworkshop auf Baltrum, Buchillustrationen für Autoren aus Cadolzburg und Fürth und natürlich: Die Kärwazeitung!“

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Hier gibds nu mehr Bodreis vo unsre Audoren, die uns die scheena Geschichdli geschrieben ham.

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